Der Begriff des Lernens ist im Konstruktivismus von der Vorstellung des aktiven Lerners geprägt, die damit einher geht, dass jeder Mensch seine Umwelt subjektiv wahrnimmt und sich so ein Bild von ihr konstruiert.
Lernen bedeutet in diesem Zusammenhang also, dass der Lernende sich sein Wissen nur durch eigene Erfahrung selbst aneignen kann und muss. Wissen kann nicht einfach „in den Kopf“ des Lernenden transportiert werden, sondern ist etwas, das sich der Lernende selbst konstruiert, indem er neue Erfahrungen „Experiences“ in bereits vorhandene Wissensschemata integriert.
„Dabei ist es entscheidend, inwieweit es dem Lernenden gelingt, eine eigene Perspektive auf sein Lernen einzunehmen, indem er sich motiviert, sein Lernen selbst organisiert, sich seiner Muster und Schematisierungen bewusst wird und diese handlungsorientiert entwickelt.“ (1)
Für den Lehrenden bedeutet dies, dass er Wissen „erfahrbar“ machen muss und das Interesse des Lernenden am Thema wecken. Er kann das zu Lernende nur „anbieten“, der Lernende muss es aber selbst aufnehmen.
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